Kelek, “Die verlorenen Söhne”

Gestern habe ich ein Buch zum Thema Integration fertiggelesen, das mich (mal wieder) nachdenklich gestimmt hat: Die verlorenen Söhne von Necla Kelek. Die Autorin hat bereits einige Bücher zum Thema Integration von Türkischen Mitbürgern geschrieben und ist in vielen Medien präsent – ich habe schon oft Artikel von ihr in der FAZ gelesen. Das Buch ist in kurze Kapitel gegliedert, die Geschichten von türkischen Männern in Deutschland erzählen und diese auch selbst zu Wort kommen lassen. Die Autorin hat dazu Gefängnisinsassen befragt, aber auch in der eigenen Familie Beispiele gefunden. Die Aussagen und die Weltsicht der im Buch beschriebenen türkischen Männer ist befremdend. Sicher kennt jeder von uns viele Gegenbeispiele, aber wenn die Auswahl die Mehrheit repräsentiert, dann liegt wirklich noch viel Arbeit vor der Gesellschaft, um diese Leute zu integrieren. Das Buch ist wirklich lesenswert, v.a. auch wenn einem das Buch “Die fremde Braut” gefallen hat, in dem die türkischen Frauen im Fokus waren.

ISBN: 987-3-8067-4150-6, © Buchcover: amazon.de

Merken Sie sich diesen Artikel in einem Social Bookmarking Dienst
 
  • Digg
  • Sphinn
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Mixx
  • Google Bookmarks
  • MisterWong.DE
  • MyShare
  • Slashdot
  • SphereIt
  • Technorati
  • TwitThis
  • YahooMyWeb

Ein Kommentar zu “Kelek, “Die verlorenen Söhne””

  1. I.K.

    Hier noch eine etwas kritische Rezension zu “Die fremde Braut” von N. Kelek:

    http://kuepeli.blogsport.de/2008/02/22/schwuelstige-geschichten-ueber-importbraeute/

    Eine überarbeitete Fassung dieses Artikels erschien in der analyse&kritik (Nr. 513 vom 19.1.2007).

Einen Kommentar schreiben: