“Intensivleser gehen ins Internet”
Da lese ich gerade von einer Studie, die die Medien von sog. “Intensivlesern” untersucht hat. Ergebnis: die Medien ergänzen sich nicht mehr nur, sondern die Leser ersetzen ein Medium durch ein anderes. Zitat aus dem FAZ Artikel “Der Übergang von der “experimentellen Parallelnutzung” zur “habitualisierten Entscheidung” für Print oder Online zeichne sich ab.”
D.h. dann in Zukunft wohl auch, dass Geschäftsmodelle, die auf digitalen Medien basieren und gar nicht mehr auf Print setzen, mehr Chancen haben werden als bisher, denn offensichtlich kann sich der Leser an das Lesen am Bildschirm in manchen Fällen (Nachrichten, Information) gewöhnen. Umgekehrt muss die Printbranche nun anfangen sich einen Kopf zu machen, wie sie diesem Trend begegnen wird, v.a. weil, so die Studie, die Substitutionseffekte weiterzunehmen werden: “Mit dem Altern dieser sukzessiv weniger printaffinen Alterskohorten wird auch die Substitution insgesamt beschleunigt fortschreiten”.
Angeblich ist die Studie hier zu erreichen, aber das PDF ist zur Zeit nicht zu erreichen.
