Meckel, “Das Glück der Unerreichbarkeit”
Dieses Buch ist absolut lesenswert: “Das Glück der Unerreichbarkeit” (Partnerlink) von Miriam Meckel. Auch wenn man sich selbst nicht (an allen Stellen) darin wiedererkennt, so erkennt man doch seine Umwelt. An vielen Stellen möchte man “Ja! So ist es” rufen.
Gelesen über Weihnachten, sowieso das Fest der Stille, wirkt das Buch besonders gut. Nach der Lektüre hinterfragt man viele Tätigkeiten und geht mit der Technik bewusster um. Einen solchen Aha-Effekt hatte ich selten. Sicher einer der besten Bücher, die ich seit einiger Zeit gelesen habe. Man möchte das Buch in einem Zug auslesen, so einen Sog üben die Beschreibungen der Autorin Miriam Meckel aus. Die Offenheit der Autorin belebt das Buch gewaltig.
Hervorzuheben ist die fulminante erste Hälfte des Buches über die Datenflut und die “Tyrannei der Entscheidung”, den “Mythos Multitasking” und die Erkenntnis “wie Technik unser Leben bestimmt”. Der Ausflug von Frau Meckel in Online-Flirt-Chats und die Welt der Partnersuche im Netz waren für das Buch nicht notwendig, stören aber nicht weiter.
Das Buch führt zu einem anderen / erweiterten Blick auf den Umgang mit moderner Kommunikationstechnik. Das Buch bereichert die eigene Sichtweise auf die Welt. Lesen!
ISBN: 978-386774002-9 (Partnerlink), © Buchcover: amazon.de

am 29. Dezember 2007 um 15:06 Uhr.
In der FAZ vom 28.12.2007 findet sich im Wirtschaftsteil ein Artikel “Gegen den E-Mail-Wahnsinn” von Roland Lindner, der gut zum Buch passt. Da geht es um ungestörtes Arbeiten und “No E-Mail Fridays”, z.B. bei Intel. Es geht bei diesen Tagen primär darum, die Mitarbeiter weitestgehend unterbrechungsfrei arbeiten zu lassen.
am 30. Januar 2009 um 21:41 Uhr.
[...] Plädoyer für faksimilierte Dokumente und Das epische Medium in der FAZ. Letzterer Artikel ist von Miriam Meckel, die das Buch Das Glück der Unerreichbarkeit geschrieben hat. Sie versucht ihre Vision der Zeitung [...]