Der Journalist und Facebook
Da lese ich gerade den Zeit-Artikel “Das alternative Massenmedium von Götz Hamann. Er beschreibt darin einen Selbstversuch, in dessen Verlauf er sich bei Facebook anmeldet und dann beginnt sich zu vernetzen. Es ist sehr erfrischend, dass der Autor im Vergleich zu anderen Kollegen sehr offen an das Thema herangeht und die Preisgabe persönlicher Dinge im Kontext sieht und nicht von vorneherein verteufelt. Natürlich hat auch er – wie die meisten – zuerst Hemmungen, beginnt dann aber um des Versuchs willen damit, mehr und mehr von sich preiszugeben. Nach sechs Wochen zieht er sein Fazit, das darauf hindeutet, dass er durchaus einen Nutzen in sozialen Netzwerken sieht:
8. Januar. Sechs Wochen dauert dieser Selbstversuch nun. Und am ehesten war er für mein Privatleben nützlich. Ich kann jetzt alle Musik hören, die ich will. Und das legal. Außerdem konnte ich die Weihnachtsfotos eines Freundes sehen, der im Ausland lebt. In Facebook hat er sie mir gezeigt, und auch deshalb werde ich wohl dabeibleiben.
Das Profil von Götz Hamann bei Facebook ist nur mit einer Facebook-Registrierung einzusehen – und dann auch nur teilweise. Ich frage mich, ob Frau von Lovenberg ein Blog geführt oder ein soziales Netzwerk ausprobiert hat, bevor sie ihren Artikel “Und wann steigen Sie aus” geschrieben hat, den ich in diesem Blog schon erwähnt hatte.

am 3. Februar 2008 um 20:05 Uhr.
Interessant der Artikel von Frauke Lüpke-Narberhaus bei Spiegel Online über den kompletten Ausstieg aus den digitalen Nezwerken:
http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/0,1518,532070,00.html