Murakami, “Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede”
Es ist da: Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede (Partnerlink) von Haruki Murakami, von dem ich bereits Hard Boiled Wonderland in diesem Blog besprochen habe. Im Februar erschienen musste ich es als Murakami Fan gleich haben. Murakami, ein passionierter Läufer, beschreibt in dem Buch persönliche Erfahrungen rund ums Laufen. Wie er sich durchkämpfen muss, wie er trainiert, wie er sich motiviert, was ihn frustriert, etc. Nebenbei erfährt man Persönliches von Murakami, wie etwa die Musik, die er hört (Carla Thomas, Otis Redding, The Lovin’ Spoonful, Vernon Duke, etc.)
Interessant sind auch ein paar Fakten aus seinem Leben, die er offensichtlich in seinen Büchern eingearbeitet hat: er hatte als Student eine Jazzbar mit Piano in Tokio (Naokos Lächeln), er unternahm eine Reise nach Griechenland (Sputnik Sweetheart), für ihn ist das Bewusstsein ein Labyrinth (Hard Boiled Wonderland).
Das Buch ist nur was für Murakami Liebhaber und – zumindest meiner Meinung nach – eines seiner schlechteren Bücher. Es fehlt einfach der klassische Murakami-Stil mit einer absurden Story. Das Buch ist eher Tagebuch als mitreißende Biographie oder Erzählung.
ISBN: 978-383218064-5 (Partnerlink), © Buchcover: amazon.de
