Acht Webseiten pro Bürger
Der Artikel Internet-Surfen: Aller guten Dinge sind acht bei heise.de berichtet von einer Studie, nach der jeder Internetnutzer im Schnitt acht Webseiten regelmäßig besucht.
Ich frage mich, wen das Ergebnis überrascht: man hat auch 200 Marmeladensorten zur Auswahl und beschränkt sich auf ganz wenige Marken, die man immer wieder kauft. Es dauert halt auch, die passende Sorte ausfindig zu machen und wenn man sie gefunden hat, möchte man sich den “Aufwand” der weiteren Suche sparen. Im Internet ist das ähnlich.
Zwar würden jeden Monat im Schnitt 17 neue Seiten von den Nutzern angeklickt, in die Auswahl an Webpages, die vom jeweiligen Nutzer regelmäßig besucht werden (das sogenannte Relevant Set), schaffen es danach aber nur wenige.
Die Aussage mit den 17 neuen Seiten muss wirklich den Durchschnittssurfer beschreiben: jeder halbwegs Internet-afine Benutzer besucht doch sicher mehr als 17 neue Seiten im Monat, oder? Speziell dann, wenn man das Internet täglich als Informationsquelle nutzt und sich via Google durch das Wissensuniversum teleportiert. Und wenn man die Info mal hat, dann besucht man die Seite auch nicht mehr. Fertig. Die regelmäßigen Hauptinfos bezieht man dann aus der eigenen Favoritenliste, die acht (?) Seiten umfasst …
