Newsletter des Reclam Verlags Juni 2008

Logo des Reclam Verlages Der Reclam Verlag hat sich mit seinem Juni Newsletter gemeldet. Es gibt wieder eine Vielzahl von Neuerscheinungen. Der Newsletter wird mit einem wenig attraktiven Foto eingeleitet: Hr. Höcker hätte wenigstens etwas lächeln können.
Im Newsletter sind mit zwei Bücher ins Auge gefallen:
Cover Grammatik der Phantasie
Grammatik der Phantasie (Partnerlink), Untertitel: Die Kunst, Geschichten zu erfinden. Als intensiver Kinderbuchleser hat mich die Beschreibung des Buches gleich gefesselt. Wie erfindet man Geschichten für Kinder? Die Verlagsbeschreibung:

Gianni Rodari (1920-1980) war ein schon über Italien hinaus bekannter Kinderbuchautor, als er sich 1973 an Erwachsene mit seiner Grammatik der Phantasie wandte, einer Sammlung, in der eine Vielzahl von Möglichkeiten aufgezeichnet ist, “sich Geschichten für Kinder auszudenken und den Kindern zu helfen, sich ganz allein ihre eigenen Geschichten zu erfinden”. Im weitgespannten Erziehungskonzept Rodaris nehmen das Buch, die Poesie, die Phantasie eine wesentliche Rolle ein, sind sie es doch, die Toleranz, Geduld, Ausdauer vermitteln. Auf die Kreativität des Kindes zu setzen, der Imagination ihren Platz bei der Erziehung einzuräumen und zu verteidigen, dem dient diese wunderbare ‘Grammatik’.

Weitere Informationen auf der Verlagsseite zu Grammatik der Phantasie

Cover Le Spleen de ParisDas zweite Buch ist Le spleen de Paris (Partnerlink) vom französischen Dichtergenie Charles Baudelaire, von dem ich gerade Les Fleurs du Mal gelesen habe (Bericht im Blog folgt). Dieses unglaubliche Werk lese ich seit Wochen immer mal wieder und nun gibt es neues Lesefutter? Wenn auch in Prosa … . Verlagsbeschreibung dazu:

Le spleen de Paris ist das letzte Werk des großen Wegbereiters der Moderne: 50 Prosagedichte, 1869, zwei Jahre nach Baudelaires Tod, erschienen. Ihr Thema ist die Kunst und das Leben, das Leben vor allem in der großen Stadt Paris, der “Hauptstadt des 19. Jahrhunderts”. Diese kurzen, stilistisch ausgefeilten und bis zu einer kaum sonst anzutreffenden Perfektion getriebenen Prosastücke, die nun in einer neuen Übersetzung vorliegen, sind von einer zeitlosen Modernität.

Weitere Informationen auf der Verlagsseite zu Le Spleen de Paris.

© Buchcover: Reclam Verlag

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