Nokia E71 für Leser und Autoren
Nachdem die Tastatur meines alten Handys nicht mehr funktionierte, probierte ich zuerst ein iPhone aus. Es hat eine tolle Bedienung und sieht schick aus. Damit sind alle positiven Punkte aus meiner persönlichen Sicht genannt. Die meisten Empfehlungen für ein “Business Handy” sprachen sich für ein Nokia E71 aus.
Nach dem Kauf bin ich begeistert. In diesem Artikel – den ich natürlich direkt auf dem Handy schreibe – möchte ich auf die Eigenschaften des Handys für Leser und Autoren eingehen.
Leser: das Handy besitzt einen Acrobat Reader für PDF Daten und hat das sog. QuickOffice mit Applikationen analog zu Microsoft Word, Excel und Powerpoint vorinstalliert. Der PDF Reader kann auf dem 320×200 Display gut lesbar darstellen. Er lässt eine frei wählbare Zoomstufe zu. Einziges Manko: je nach Schriftgröße und Zoomstufe muss man horizontal und vertikal scrollen. Die Schritte beim Scrollen sind nicht pixelgenau, so dass die Anzeige meist blockweise springt, was nicht so schön aussieht.
Dateien können einfach über ein mitgeliefertes USB Kabel ausgetauscht werden – es ist keine spezielle Software auf dem Rechner nötig. Alternativ kann man direkt Anhänge von E-Mails öffnen, die man mit dem Handy empfangen hat (habe ich noch nicht ausprobiert).
Für exotische Zeichensätze wie Chinesisch muss man sich ein Sprachpaket im Nokia-Shop installieren lassen wie mir der Nokia Support geschrieben hat.
Autoren: egal ob Notiz, Word-Dokument oder E-Mail – hier spielt das Handy seine volle Stärke aus. Es besitzt eine komplette Tastatur und eignet sich damit durchaus zum Tippen längerer Texte. Die Tasten sind sehr gut zu treffen und haben einen wunderbar angenehmen Druckpunkt. Die vielen freien Applikationen wie fring (u.a. für Twitter) machen es schnell zur Kommunikationszentrale.

am 15. November 2008 um 16:49 Uhr.
[...] angepasst und benutze das Default Theme. Aber die Lesbarkeit erhöht sich sofort. Auch auf meinem Nokia E71 ist die Ansicht nun wesentlich angenehmer als mit dem Standard-Theme. Merken Sie sich diesen [...]
am 13. Februar 2009 um 22:16 Uhr.
Bin derzeit auch am überlegen ob ich mir das E71 kaufe oder auf das E75 von Nokia warte. Im Prinzip hat es die gleichen Spezifikationen. Bilder gibt es z.B. hier http://dailymobile.se/2008/11/25/pictures-nokia-e75-2/
Wenn Du Dich nochmal entscheiden müsstest, was würdest Du aus Deiner Sicht dann kaufen? E71 oder E75? Die Tastatur des E75 ist natürlich größer, aber mich würden mal Deine Erfahrungen mit dem E71 im Detail interessieren.
am 14. Februar 2009 um 10:02 Uhr.
Hallo David,
bin sehr zufrieden mit dem E71. Hatte vorher ein paar Wochen das iPhone eines Kollegen zum Testen: super Bedienung, tolle Effekte, sehr intuitiv. Aber extrem miese Akkulaufzeit (24 Std), schlechte Eingabemöglichkeiten für Text und kaum Software. Beim E71 habe ich zwar keinen Touchscreen, aber es ist sicher eines der bestausgestatteten Geräte (inkl. WLAN, GPS, Office, Acrobat Reader, etc) und hat eine Tastatur. Da ich mir keine Bilder anschaue und auch keine Podcasts anhöre, sondern das Handy primär zum Telefonieren und für Notizen verwende, sind mir diese Merkmale wichtiger. Der Browser ist schnell genug und für gelegentliches Surfen prima. Maileinbindung ist super (auch über IMAP – da braucht man soweit ich weiß beim iPhone eine Zusatzsoftware). Generell finde ich Apples iTunes und AppStore Politik nicht angemessen. Zum Schluss: sogar ohne Vertrag ist das E71 günstiger als das iPhone. Wenn du Hip sein willst, kauf dir ein iPhone, wenn du mit dem Gerät “arbeiten” willst, kauf dir ein E71. Ach so: Akkulaufzeit noch nie unter 5 Tagen, manchmal sogar 7 Tage (iPhone max. 36-48 Stunden) – trotz häufiger Nutzung. Das E75 kenne ich nicht, habe aber gehört, dass die Software Ausstattung nicht so gut ist, und das Gehäuse ist aus Plastik und nicht aus Metall wie beim E71.
Als Bastler noch eine Anmerkung: beim E71 kann man auch einfach mal schnell was programmieren (Java oder sonstwie). Beim iPhone braucht man dazu diese ominöse Entwicklungsumgebung und muss die Software dann über den AppStore anderen anbieten, statt über Download auf der eigenen Seite- mich wundert wie viele Leute damit arbeiten.