Wang, “Das Seerosenspiel”

Das Seerosenspiel (Partnerlink) von Lulu Wang (holländ. Homepage) ist angeblich ein Bestseller – nichtsdestotrotz musste ich die Lektüre nach etwa einem Drittel abbrechen: das Buch war mir zu langweilig.
Zur Handlung: die kleine Liang lebt mit ihrer Mutter in einem Umerziehungslager zur Zeit der Kulturrevolution, wo sie von internierten Intellektuellen unterrichtet wird. Da sie niemanden hat, mit dem sie ihr Wissen teilen kann, erzählt sie das Gelernte der Flora und Fauna an einem Seerosenteich: das ist das Seerosenspiel. Ich habe die Geschichte ungefähr da abgebrochen, wo sie das Lager verlässt.
Was soll ich sagen? Das Buch kann ich nicht empfehlen. Hier noch die Kurzbeschreibung von amazon:

1972 in China, am Höhepunkt der Kulturrevolution. Die zwölfjährige Lian lebt mit ihrer Mutter in einem Umerziehungslager. Nur den Fröschen und Libellen in ihrem geheimen ‘Seerosentheater’ kann sie anvertrauen, was sie bewegt. Ein Buch über die Zerrissenheit der chinesischen Gesellschaft zwischen Tradition, Kommunismus und Moderne.

Ich kann mir vorstellen, dass andere Bücher die Themen besser bearbeiten. Das Seerosenspiel (Partnerlink) hätte von einem Lektor auf etwa die Hälfte gekürzt werden müssen – dann wäre es wahrscheinlich besser gewesen.

ISBN: 978-345314992-2 (Partnerlink), © Buchcover: amazon.de

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