Die Blogs der FAZ
Unter http://www.faz.net/blogs wartet die FAZ seit gestern mit eigenen Blogs auf. Der Netzökonom Holger Schmidt ist die Speerspitze dieser Entwicklung, denn er bloggt schon seit einiger Zeit, wie man in der Statistik sehen kann.
Im Feuilleton der Print Ausgabe wurde die Notwendigkeit für diesen Schritt wie folgt kommentiert:
Blogs sind im Journalismus längst von Bedeutung. [...] Als Blogger folgt der Journalist einem ganz eigenen Rhythmus, kann jederzeit unmittelbar reagieren und sich durchs direkte Leserecho anregen lassen. [...]
Was darf man also erwarten: A) schnelle Reaktion der Autoren auf aktuelle Ereignisse und B) eine gewisse Form der Interaktion mit den Lesern. Beides sind typische Merkmale guter Blogs und es bleibt zu hoffen, dass eine Traditionsmarke wie die FAZ das auch unbürokratisch umsetzen kann. Wenn sie es schafft – und das auch noch mit der gewohnten Qualität -, dann entsteht hier wirklich eine interessante Erweiterung der Blogsphäre.
Eine Liste aller Blogs finden Sie unter Alle F.A.Z.-Blogs. Die Autoren werden auf der Seite FAZ Blogs vorgestellt. Weitere Blogs sind für die nächsten Tage angekündigt. Ich bin sehr gespannt, v.a. auf das angekündigte “Video-Blog der Literatur” von Volker Weidemann, das ich online noch nicht gefunden habe.
Interessant finde ich heute schon die Statistik und die Angaben der Leserzahlen pro Blogeintrag, etwa beim Netzökonom Holger Schmidt.
Die Blogs der FAZ sind meiner Meinung nach ein Schritt in die richtige Richtung, um die Zeitung weiterzuentwickeln. Man wird mit diesem Experiment sicher Erfahrungen sammeln wollen, um die nächsten Schritte anzugehen. Mein Lesezeichen ist bereits eingerichtet: die nächsten Tage werde ich sicher täglich vorbeischauen.
