Wandernde Bücher online und offline.

Mit wenig Zeit viel im Netz unterwegs. Die interessanten Links der letzten Tage:

  • Nie wieder installieren, ein Themen-Special der c’t . Eine gigantische Sammlung interessanter Web 2.0 Applikationen, die alle im Browser laufen. Von Textverarbeitung über Präsentationssoftware, Bildbearbeitung, Zeichnen und Whiteboards, bis hin zu Mindmapping Programmen. Sogar Virenscanner und Browser-Desktops sind dabei. Sehr spannend, aufschlussreich. Viele der Seiten sind auch lehrreich, was Design und verwendete Technologie angehen.
  • kaufda.de “kaufDA ist das neue, kostenlose Online-Schaufenster für lokales Einkaufen”. Aktuelle Angebote aus der Umgebung werden direkt angezeigt. So kann man online Prospekte von Discountern oder Karstadt anschauen. Aus der Idee kann man noch was machen … .Via Deutsche-Startups.de
  • Warum E-Reader das gedruckte Buch nicht verdrängen werden, habe ich schon einmal versucht zu begründen. heise.de berichtet nun von einem Interview, in dem Buchhändler Stephan Jaenicke seine Kollegen warnt, dass sie sich nicht richtig auf das Kommen der E-Books vorbereiten. Aber auch er glaubt nicht, dass gedruckte Bücher ganz verschwinden werden. Es gibt sogar einen etwas tröstlichen Ausblick:

    Trifft das die kleinen Einzelkämpfer mal wieder härter als die großen Filialisten?
    Nein, dieses Schreckensszenario geht auch an den großen Filialisten nicht vorbei. Im Gegenteil: Wenn das gedruckte Buch in ferner Zukunft einmal eine Art Nischenprodukt sein sollte, haben kleine unabhängige Buchhandlungen bessere Chancen, es als “Kultprodukt” zu vermarkten als die großen Ketten.

  • Über die-zeitungen.de bin ich auf tomsbook.de gestoßen. Was hat es damit auf sich?

    Jeden Tag stehen Dinge in der Zeitung, die interessieren, faszinieren, amüsieren und inspirieren, aber auch aufwühlen, nachdenklich stimmen oder sogar wütend machen. Bislang fehlte aber meist die Möglichkeit diese Artikel zu sammeln, zu kommentieren und mit anderen zu teilen. Die Initiative TOMs Book soll hier Abhilfe schaffen…

    TOMs Book ist ein Wandertagebuch. Wenn man einen interessanten Zeitungsartikel findet, soll man ihn auf die linke Hälfte einer Doppelseite kleben und rechts seinen Kommentar dazuschreiben. Dann ein Foto davon machen und online stellen. Das Buch gibt man weiter an den nächsten und das Prozedere beginnt sofort.
    Interessante Idee – eine Art virales Marketing der Zeitungsindustrie. Nicht übel. Wie wäre es, wenn man stattdessen online Links zu Artikeln sammeln würde und die Besucher bewerten lassen würde? Dann könnte man am Ende eines Jahres die Top 50 Artikel als E-Book oder gar als Book-On-Demand herausgeben. Das fände ich prima …

  • Zum Abschluss etwas Eigenwerbung, da es auch nicht alle Tage vorkommt: der Meister-Blogger Robert Basic (BasicThinking) hat einem simplen Kommentar und Linktipp von mir einen eigenen Artikel gewidmet
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