Bücherfreunde, Bündnisse und ein neuer E-Book Reader
- Bei golem.de lese ich, dass ein Deutsches Bündnis gegen Google-Dienst für gescannte Bücher geschlossen wurde. Untertitel: Börsenverein mit Schriftstellern und VG Wort gegen “Google Books”. In Google is watching you! “Don’t be evil” ? – Pah.. – Verlage und Autoren wollen sich gegen Google zur Wehr setzen ist von “kalter Enteignung” durch Google die Rede.
- Ebenso bei golem.de las ich, dass das Unternehmen txtr aus Berlin einen eigenen E-Book Reader den sog. txtr reader auf den Markt bringen will – als Konkurrenz zu Sonys Reader, den es bei Thalia geben soll, und dem Kindle, den amazon als Eigengewächs vertreiben wird. Die Ausstattung kann sich sehen lassen. Ein Preis wird aber noch nicht genannt. Vielleicht wird txtr ja auch die Möglichkeit bieten, nicht nur Texte, sondern auch Kommentare der Leser zu Büchern in einer Community zu teilen. Das wäre wirklich ein Mehrwert und auch ein Alleinstellungsmerkmal. Soweit ich weiß, werden die anderen beiden Reader das nicht können, jedenfall nicht “ab Werk”. Wie die Computerzeitung berichtet, soll es entsprechende Ansätze dazu geben:
Sowohl das Lesegerät als auch die Plattform wird in Form eines Software Development Kits (SDK) mit dokumentierten Entwicklungsschnittstellen (APIs) für Entwickler offen stehen [...] Eigene Texte lassen sich veröffentlichen und mit anderen Nutzern austauschen. Dafür bietet txtr.com ein Rechtesystem. Eine Kommentar-Funktion lädt zur Diskussion von Texten ein, über Änderungen an Textsammlungen informieren RSS-Feeds.
Das hört sich alles wesentlich spannender an als das, was Thalia und amazon planen.
