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	<title>LeserEins &#187; Aufmerksamkeit</title>
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		<title>Entwickler als die Treiber des Internet &#8211; Twitter als Beispiel</title>
		<link>http://www.lesereins.de/2009/04/18/entwickler-als-die-treiber-des-internet-twitter-als-beispiel/</link>
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		<pubDate>Sat, 18 Apr 2009 05:00:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufmerksamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[API]]></category>
		<category><![CDATA[Entwickler]]></category>
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		<category><![CDATA[Monetarisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Ökosystem]]></category>

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		<description><![CDATA[Steve Rubel bringt in seinem Artikel Twitter&#8217;s Monetization Strategy: Developers, Developers, Developers ein Thema auf den Punkt, das im großen Spiel Internet oftmals etwas untergeht, nämlich die Rolle der Entwickler. Rubel macht das Thema an Twitter fest. Twitter lebt davon, dass die Entwicklergemeinde Twitter liebt und ein gigantisches Ökosystem aufgebaut hat, wie man auch regelmäßig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Steve Rubel bringt in seinem Artikel <a class="external" href="http://www.micropersuasion.com/2009/04/twitters-monetization-strategy-developers-developers-developers.html" target="newwin">Twitter&#8217;s Monetization Strategy: Developers, Developers, Developers</a> ein Thema auf den Punkt, das im großen Spiel Internet oftmals etwas untergeht, nämlich die Rolle der Entwickler. Rubel macht das Thema an Twitter fest. Twitter lebt davon, dass die Entwicklergemeinde Twitter liebt und ein gigantisches Ökosystem aufgebaut hat, wie man auch regelmäßig bei <a href="/category/selfreferential/">selfreferential</a> (<a class="external" href="http://twitter.com/selfreferential" target="newwin">@selfreferential</a>) lesen kann. Twitter ist für ihn längst zu einer Art Betriebssystem geworden:</p>
<blockquote><p>What Twitter has done, however, that very few companies have achieved, is build an amazing platform that developers love. That ecosystem, if they invest in it, changes the game.  Suddenly, Twitter is no longer a web site. Rather, it is becoming the web&#8217;s first major social operating system.</p></blockquote>
<p>Zum &#8220;Social Operating System&#8221; passt die Idee der &#8220;Social Domains&#8221;, deren Wichtigkeit <a href="http://www.lesereins.de/2009/04/12/sonntagsidee-social-domain-trading/">ich vor kurzem</a> erläutert habe.  Konsequenterweise fordert Rubel &#8220;add premium services for developers&#8221;! Twitter soll also seine Monetarisierung dadurch erreichen, dass es Premiumdienste für die Entwickler und nicht für die Endkunden anbietet. Die Entwickler sind dann in der Lage mit ihren Werken Geld zu machen und ein eigenes Business aufzubauen.</p>
<p>Twitter ist in diesem Fall wie Microsoft: es kümmert sich um die Entwickler. Und dies ist auch ein Modell, das an andere Stelle schon sehr erfolgreich war: Google, speziell <a class="external" href="http://maps.google.com/" target="newwin">Google Maps</a>. Analog funktioniert es mit den Applikationen auf Facebook und im AppStore von Apple, denn was wäre das iPhone ohne die Zusatzapplikationen? Ohne Frage sind auch die <a class="external" href="http://aws.amazon.com/" target="newwin">Amazon Web Services</a> ein Klassiker, bei dem eine API einem Unternehmen Geld bringt, indem es nicht den Verbraucher, sondern den Entwickler adressiert.<br />
Technikafine Unternehmen haben die Entwickler als Markt längst erkannt, klassische Unternehmen brauchen da noch etwas. Einer der Vorreiter ist die <a class="external" href="http://nytimes.com/" target="newwin">New York Times</a> mit ihrer <a class="external" href="http://open.blogs.nytimes.com/2009/02/25/announcing-the-times-newswire-api/" target="newwin">API</a> &#8211; sie zeigt wie eine Zeitung (!) über Entwickler eine völlig neue Art der Monetarisierung und Traffic Generierung betreibt.</p>
<p>Alle Unternehmen, die mit einer Monetarisierungsstrategie über Entwickler erfolgreich sind, haben ein wichtiges Merkmal: die Nutzung der API ist kostenlos! Natürlich funktioniert das häufig in Form eines <a class="external" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Freemium" target="newwin">Freemium</a> Modells: es gibt einen einfachen kostenlosen Zugang und einen kostenpflichtigen Premium Zugang. Chris Anderson, Autor von &#8220;The Long Tail&#8221;, sagt sogar voraus, dass <a class="external" href="http://netzwertig.com/2009/04/17/chris-anderson-free-als-teil-von-geschaeftsmodellen-video/" target="newwin">freie bzw. kostenlose Produkte irgendwann Bestandteil jedes Unternehmens sein werden</a>. Rubel schlägt ein Freemium Modell auch für Twitter vor: API kostenlos aber Premiumdienste für Entwickler.</p>
<p>Was kann das für Unternehmen bedeuten, die noch keine Free-Komponente im Angebot haben und mit ihren Produkten die Entwicklergemeinde adressieren? Sie müssen eine kostenlose Variante anbieten, um die Gemeinde zu bedienen und dabei zu sein. Entwickler werden sich zuerst die einfach zugänglichen Dienste anschauen, die gut dokumentiert und funktional umfangreich sind. Jede Behinderung auf dem problemlosen Weg zum &#8220;Spielen&#8221; mit dem Dienst oder dem Produkt macht das Produkt unattraktiv. Da muss man schon ein sehr starkes Alleinstellungsmerkmal haben, damit der Entwickler zurückkommt. Die Monetarisierung erfolgt dann über zusätzliche Dienste oder Dienstleistungen oder über Spezialfunktionen, die dem kostenpflichtigen Premiumbereich vorenthalten sind.Für neue Unternehmen, speziell im Web heißt es, dass die API gleich in die Planung des AUftritts einbezogen werden muss. Vorzugsweise als eine der ersten Komponenten integriert werden muss.</p>
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		<title>Eine Nachrichtenquelle versiegt &#8211; vorerst</title>
		<link>http://www.lesereins.de/2009/01/16/eine-nachrichtenquelle-versiegt-vorerst/</link>
		<comments>http://www.lesereins.de/2009/01/16/eine-nachrichtenquelle-versiegt-vorerst/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 16 Jan 2009 20:40:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufmerksamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Basic]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Verkauf]]></category>

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		<description><![CDATA[BasicThinking ist verkauft: 46.902 Euro hat das Blog gebracht. Jetzt ist diese prima Nachrichtenquelle aber erst einmal versiegt, den Robert Basic und sein neues Blog http://www.buzzriders.com/ sind noch nicht &#8220;produktiv&#8221;.
Im letzten Eintrag von Robert Basic sagt dieser seinen Lesern &#8220;Auf Wiedersehen&#8221; und dann folgt auch schon der erste Eintrag des neuen Besitzers Thomas Strohe von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="external" href="http://www.basicthinking.de/blog/" target="newwin">BasicThinking</a> ist <a class="external" href="http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&amp;item=260343987629" target="newwin">verkauft</a>: 46.902 Euro hat das Blog gebracht. Jetzt ist diese prima Nachrichtenquelle aber erst einmal versiegt, den Robert Basic und sein neues Blog <a class="external" href="http://www.buzzriders.com/" target="newwin">http://www.buzzriders.com/</a> sind noch nicht &#8220;produktiv&#8221;.<br />
Im <a class="external" href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/01/15/dat-wars/" target="newwin">letzten Eintrag</a> von Robert Basic sagt dieser seinen Lesern &#8220;Auf Wiedersehen&#8221; und dann folgt auch schon der <a class="external" href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/01/15/wir-habens-geschafft-serverloft-ersteigert-basicthinking/" target="newwin">erste Eintrag</a> des neuen Besitzers Thomas Strohe von <a class="external" href="http://www.serverloft.de/" target="newwin">Serverloft</a>.</p>
<p>Das Ereignis des Verkaufs war ein riesen Hype:</p>
<ul>
<li><a class="external" href="http://www.golem.de/0901/64644.html" target="newwin">golem: Hostinganbieter kauft Robert Basics Blog für 46.902 Euro </a></li>
<li><a class="external" href="http://klauseck.typepad.com/prblogger/2009/01/blogverkauf-.html" target="newwin">klauseck: Morgenwelt 34: Serverloft übernimmt Basic Thinking und das Ende der Bloggerwelt</a></li>
<li><a class="external" href="http://meedia.de/nc/details/article/schmerzgrenze-lag-bei-knapp-100000-euro_100015342.html" target="newwin">meedia: &#8220;Schmerzgrenze lag bei knapp 100.000 Euro&#8221;</a></li>
<li><a class="external" href="http://off-the-record.de/2009/01/15/basicthinking-robert-basic-versteigert-blog-fuer-46902-euro/" target="newwin">off-the-record: Basicthinking: Robert Basic versteigert Blog für 46.902 Euro an Serverloft</a></li>
<li><a class="external" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,601539,00.html#ref=rss" target="newwin">Spiegel: &#8220;Basic Thinking&#8221; bringt 46.902 Euro ein</a></li>
<li><a class="external" href="http://www.wiwo.de/technik/das-ende-der-blog-euphorie-383899/" target="newwin">Wiwo: Das Ende der Blog-Euphorie</a></li>
</ul>
<p>Einen der besten Kommentare ist aber meiner Meinung der von Jan Tißer im <a class="external" href="http://upload-magazin.de/?p=1818" target="newwin">UPLOAD Magazin</a>: <a class="external" href="http://upload-magazin.de/?p=1818" target="newwin">Der Tag, an dem Klein Bloggersdorf stillstand</a>. Er verliert in all dem Hype den Otto-Normal-Blogger aus &#8220;Klein Bloggersdorf&#8221; nicht aus den Augen. Diese Menge der Bloggerati macht die Bloggosphäre aus &#8211; durch ihre Verlinkungen in anderen Blogs wurde Basic Thinking so bekannt. Auch wenn man nicht 1000 PI im Monat hat, kann ein Blog Spaß machen, denn:</p>
<blockquote><p>Die Masse an Blogs interessiert sich nicht für eine Medienrevolution. Sie interessiert es nicht, ob sie eine Gegenöffentlichkeit sind oder eine weitere Macht im Staat. Sie interessieren sich nicht für Regeln. Sie bloggen einfach.</p></blockquote>
<p>So sehe ich das auch.</p>
<p>Doch nun zur Frage <a href="http://www.lesereins.de/2009/01/09/was-ist-aufmerksamkeit-wert/">Was ist Aufmerksamkeit wert?</a> 46.902 Euro für 3,6 Millionen PI im Jahr? Und 2,5 Millionen Unique Visitors? (s. auch <a class="external" href="http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2009/01/07/wie-viel-ist-ein-blog-ohne-blogger-wert.aspx" target="newwin">Basic Thinking oder wie viel ist ein Blog ohne Blogger wert?</a>) Das kommt mir offen gestanden wenig vor. Vielleicht ist es für deutschsprachige Verhältnisse ok, aber im internationalen Vergleich nichts. Würde man Basic Thinking als Referenz nehmen und dann mit einem Dreisatz auf den Wert anderer Blogs schließen, dann sieht das so aus (ca. Werte):</p>
<ul>
<li>ca. 77 PI sind ca. 1 EUR wert (3,6 Mio PI / 46902 EUR) .</li>
<li>770000 PI sind 10000 EUR wert</li>
<li>1540000 PI sind 20000 EUR wert</li>
<li>2310000 PI sind 30000 EUR wert</li>
<li>3080000 PI sind 40000 EUR wert</li>
<li>3850000 PI sind 50000 EUR wert</li>
<li>7700000 PI sind 100000 EUR wert</li>
</ul>
<p>Klar, es gehört mehr zum Wert eines Blog, etwa seine Qualität, aber hier sieht man mal die Dimensionen.<br />
Ich habe auch eine <a href="http://www.lesereins.de/2009/01/16/blogbewertung-auf-basis-vom-basic-thinking-verkaufswert/">Blogbewertung auf Basis vom Basic Thinking Verkaufswert</a> erstellt, damit Sie selbst den Wert Ihres Blogs ermitteln können.<br />
<a class="external" href="http://mashable.com/" target="newwin">mashable.com</a> als eines der größten Web 2.0 Blogs hat ca. <a class="external" href="http://www.federatedmedia.net/authors/mashable" target="newwin">5790000 Page Views im Monat</a>. Nach der Rechnung oben wären das ca. 75000 EUR Wert &#8211; allerdings pro Monat nicht pro Jahr wie bei Basic Thinking. Natürlich wieder ein Vergleich von Äpfel mit Birnen, aber auch hier geht es um die Dimensionen. Alles in allem glaube ich, dass die Aufmerksamkeit, die Robert Basic mit seinem Blog in der Blogosphäre erzeugt hat &#8211; während des Verkaufs hat sogar das Fernsehn berichtet -  nicht ausreichend durch den Betrag widergespiegelt wird. Aufmerksamkeit in Form eines Blogs ist also nicht so viel wert (v.a. ohne den entsprechenden Blogger) wie Aufmerksamkeit sozialer Netzwerke. Die Frage <a href="http://www.lesereins.de/2009/01/09/was-ist-aufmerksamkeit-wert/">Was ist Aufmerksamkeit wert?</a> ist also nicht präzise gestellt und unbeantwortet. Sie müsste lauten: &#8220;Was ist Aufmerksamkeit in der Domäne XY wert?&#8221;.</p>
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		<title>Was ist Aufmerksamkeit wert?</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Jan 2009 05:00:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufmerksamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Basic]]></category>
		<category><![CDATA[Graph]]></category>
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		<category><![CDATA[Umfrage]]></category>

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		<description><![CDATA[Was ist Aufmerksamkeit wert? Wie kann man Aufmerksamkeit monetarisieren bzw. optimal für eigene Zwecke einsetzen? In den letzten Tagen sind mir folgende Beispiele begegnet:

Robert Basic ist wohl einer der bekanntesten Bloggers Europas und betreibt das führende Blog in deutscher Sprache. Holger Schmidt stellt bei der FAZ die Frage Wieviel ist ein Blog ohne Blogger wert? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was ist Aufmerksamkeit wert? Wie kann man Aufmerksamkeit monetarisieren bzw. optimal für eigene Zwecke einsetzen? In den letzten Tagen sind mir folgende Beispiele begegnet:</p>
<ul>
<li><a class="external" href="http://www.basicthinking.de/blog/" target="newwin">Robert Basic</a> ist wohl einer der bekanntesten Bloggers Europas und betreibt das führende Blog in deutscher Sprache. Holger Schmidt stellt bei der FAZ die Frage <a class="external" href="http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2009/01/07/wie-viel-ist-ein-blog-ohne-blogger-wert.aspx" target="newwin">Wieviel ist ein Blog ohne Blogger wert?</a> und das trifft den Nagel auf den Kopf. Ich möchte die Frage hinsichtlich der Aufmerksamkeit umformulieren: Hat Robert Basic die Aufmerksamkeit der Leser oder sein Blog? (ca. 30 % seiner Besucher sind wohl Stammleser). Die bis zum 15. Januar laufende Auktion des <a class="external" href="http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&amp;item=260343987629" target="newwin">Basic Thinking Blog bei ebay</a> wird zeigen, wie viel die Aufmerksamkeit einem &#8220;Investor&#8221; wert ist, und zwar die Aufmerksamkeit, die das Blog hat, denn darauf wettet man unter der Voraussetzung, dass Robert Basic in Zukunft in einem anderen Blog weitermacht. Ich frage mich, wie jemand kalkuliert? Die Aufmerksamkeit wird dem neuen Besitzer zumindest am Anfang sicher sein, denn wer ein solches Erbe antritt, steht besonders im Scheinwerferlicht. Robert Basic wird seine Stammleser sicher mitnehmen. Die Leute, die bisher über Google kamen, sind für Roberts Basics neues Blog erst einmal verloren, weil das neue Blog anfangs wenig bis keine Inhalte hat &#8211; Google Besucher geben ihre Aufmerksamkeit also weiter dem <a class="external" href="http://www.basicthinking.de/blog/" target="newwin">Basic Thinking Blog</a>. Es bleibt spannend.</li>
<li><a class="external" href="http://www.seedfinance.de/2009/01/05/geschaeftsmodell-fuer-soziale-netze-ist-endlich-gefunden/" target="newwin">Seedfinance</a> berichtet: das <a class="external" href="http://www.seedfinance.de/2009/01/05/geschaeftsmodell-fuer-soziale-netze-ist-endlich-gefunden/" target="newwin">Geschäftsmodell für Soziale Netze ist endlich gefunden</a>. Dabei soll die &#8220;Infrastruktur als Geschäftsmodell&#8221; dienen und die &#8220;Aufmerksamkeit als Währung&#8221;. Wenn man aber nur die Verknüpfungen der Benutzer dazu nutzt, Empfehlungsmarketing zu perfektionieren, ist das in meinen Augen nur eine besonders clevere Art der Werbung. Und Werbung als Monetarisierung von Aufmerksamkeit ist wahrlich nichts Neues, sondern Standard. Interessant ist natürlich, wenn der Betreiber eines sozialen Netzwerks seinen &#8220;sozialen Graphen&#8221; im B2B Umfeld weiterverkaufen kann &#8211; letzten Endes wird er aber primär zu Werbezwecken genutzt werden. Außerdem frage ich mich, ob die Benutzer möchten, dass ihr sozialer Graph systematisch verkauft wird. Kostenlos zur Verfügung stellen und konsumieren wird akzeptiert, aber kostenlos etwas geben, das andere dann teuer verkaufen &#8230; das könnte zu Missmut führen. Das wäre so, wie wenn Wikipedia die Artikel seiner Autoren teuer an den Brockhaus Verlag verkaufen würde und die Autoren nichts davon bekämen.</li>
<li>Die <a class="external" href="http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~EFC156A4F34C446BDB31FA4296B785B37~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="newwin">FAZ</a> berichtet in <a class="external" href="http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~EFC156A4F34C446BDB31FA4296B785B37~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="newwin">Ist Israel im Recht oder die Hamas?</a> von einem speziellen Fall von Generierung und Nutzung von Aufmerksamkeit. Die FAZ hatte online die Frage gestellt „Angriff auf Gaza – ist Israel im Recht?“ und die Besucher konnten abstimmen. Dann geschah folgendes:<br />
<blockquote><p>Eingeschaltet wurde die Umfrage zu Weihnachten, sie war programmiert bis zum Jahreswechsel und zeigte in den ersten Tagen einen eher unentschiedenen Verlauf. Vierzig Prozent der Teilnehmer sprachen sich für die Einschätzung aus, dass Israel sich verteidigen müsse, vierundvierzig Prozent für die gegenteilige Ansicht. Am 1. Januar, dem letzten Tag der Umfrage, schnellten die Stimmabgaben in die Höhe und wendete sich das Blatt, bis zu dem Punkt, da insgesamt 123.770 von 171.240 Teilnehmern pro Israel und 43.455 kontra votierten</p></blockquote>
<p>Als Ursache wird folgendes genannt:</p>
<blockquote><p>Das dürfte damit zu tun haben, dass eine Mitarbeiterin der israelischen Vertretung bei den Vereinten Nationen in Genf per Rundmail zum Jahreswechsel schnell dazu aufgefordert hatte, sich an der Umfrage zu beteiligen</p></blockquote>
<p>Wenn dem so wäre, hätte diese eine Rundmail wirklich eine gigantische Aufmerksamkeit erzeugt und gezielt zu einem bestimmten Ergebnis geführt.</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Trifft die Finanzkrise auch die Aufmerksamkeitsökonomie?</title>
		<link>http://www.lesereins.de/2008/12/09/trifft-die-finanzkrise-auch-die-aufmerksamkeitsoknomie/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Dec 2008 05:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufmerksamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Öknomie]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftskrise]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Finanzkrise trifft neben den Banken mittlerweile auch die übrige Wirtschaft. Es gibt nun auch einige Indikatoren, dass sie gleichsam die Aufmerksamkeitsökonomie betrifft. Obwohl gemeinhin der starke Unterschied der Aufmerksamkeitsökonomie von der klassischen Ökonomie betont wird, spielt die Monetarisierung der Aufmerksamkeit für die &#8220;Stars&#8221;, die die Aufmerksamkeit genießen, eine große Rolle; platt gesagt: Aufmerksamkeit kann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a class="external" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Finanzkrise_2007/2008" target="newwin">Finanzkrise</a> trifft neben den Banken mittlerweile auch die übrige Wirtschaft. Es gibt nun auch einige Indikatoren, dass sie gleichsam die Aufmerksamkeitsökonomie betrifft. Obwohl gemeinhin der starke Unterschied der Aufmerksamkeitsökonomie von der klassischen Ökonomie betont wird, spielt die Monetarisierung der Aufmerksamkeit für die &#8220;Stars&#8221;, die die Aufmerksamkeit genießen, eine große Rolle; platt gesagt: Aufmerksamkeit kann man nicht essen. Diese &#8220;Verbindung&#8221; der nicht monetären Aufmerksamkeitsökonomie in die normale, monetäre Wirtschaft ist ein wichtiger Faktor. Im Internet wird Aufmerksamkeit in der Regel über Werbung monetarisiert. Aber genau dieses Verfahren ist nun in Gefahr.</p>
<p><a class="external" href="Massensterben deutscher Start-ups befürchtet" target="newwin">golem.de</a> berichtet in <a class="external" href="http://www.golem.de/0812/63856.html" target="newwin">Massensterben deutscher Start-ups befürchtet</a>:</p>
<blockquote><p>Besonders hart trifft es Firmen, die auf Werbeeinnahmen setzen. Bei Unternehmen, die auf bezahlte Mitgliedschaften setzen, gibt es in der Mehrheit keine Existenzsorgen</p></blockquote>
<p>Hier wird also den Unternehmen die Basis entzogen, die nur auf die Aufmerksamkeit setzen, denn diese ist a) sehr volatil und b) kann das Mittel der Werbung schnell entzogen werden.<br />
Auch <a class="external" href="http://www.seedfinance.de/2008/12/08/finanzmarktkrise-erreicht-web-20/" target="newwin">Seedfinance</a> berichtet heute in <a class="external" href="http://www.seedfinance.de/2008/12/08/finanzmarktkrise-erreicht-web-20/" target="newwin">Finanzmarktkrise erreicht Web 2.0</a>, dass Facebook-Aktien nicht mehr das Interesse der Facebook-Mitarbeiter wecken. Warum? Facebook ist ein typisches Beispiel für einen &#8220;Star&#8221; im Sinne der Aufmerksamkeitsökonomie und verkörpert neben dem ersten Typus der Monetarisierung (Werbung) auch den zweiten Typus (Aufkaufen lassen). Microsoft hat seinerzeit sehr viel Geld für einen kleinen Anteil gezahlt &#8211; da war es attraktiv auf eine teure Übernahme und damit steigende Aktienkurse zu setzen. Im Zuge der Finanzkrise wird auch das Geld bei Firmen wie Microsoft knapper werden; damit fallen die Chancen für eine Übernahme und damit fällt auch die Wahrscheinlichkeit steigender Kurse, folglich sind Aktienprogramme nicht mehr so attraktiv.<br />
Ins gleiche Horn stößt Marcel Tilmann von B!GRÜNDET: <a class="external" href="http://www.foerderland.de/419+M5aa92dc19d7.0.html" target="newwin">&#8220;Die jetzige Krise wird bisher erfolgreiche Geschäftsmodelle wieder in Frage stellen&#8221;</a>. Warum? Typus zwei der Monetarisierung (Aufkaufen lassen) gerät in Gefahr:</p>
<blockquote><p>Sicher waren die letzten Jahre von einem Hype im Internet-/Mobile-Umfeld geprägt, die zu beachtlichen Unternehmensbewertungen geführt haben. Das hat viele Personen zum Gründen animiert. Die jetzige Krise wird bisher erfolgreiche Geschäftsmodelle wieder in Frage stellen. Das wird die deutsche Gründerszene erheblich beeinflussen.</p></blockquote>
<p><a class="external" href="http://www.basicthinking.de/blog/2008/12/08/ironie-der-webgeschichte/" target="newwin">Basic Thinking</a> berichtet heute in <a class="external" href="http://www.basicthinking.de/blog/2008/12/08/ironie-der-webgeschichte/" target="newwin">Ironie der Webgeschichte</a>, dass hohe Aufmerksamkeit nicht automatisch in Geld transformiert werden kann &#8211; und das auch unabhängig von der Finanzkrise.: 17 Mio Kunden sollen die großen sozialen Netzwerke für Privatkunden in Deutschland haben (StudiVZ, SchülerVZ, MeinVZ, Wer-kennt-wen), verdienen aber praktisch kaum Geld mit diesem Potential an Kunden.</p>
<p>Es gibt also eine direkte Auswirkung der klassischen Wirtschaftskrise auf die Aufmerksamkeitsökonomie. Ganz entkoppeln lassen sich die beiden nicht. Die Theorie der schnell wandernden Aufmerksamkeit behält ihre Gültigkeit, aber die Monetarisierung gerät mit der Finanzkrise ebenfalls ins Stocken. Hohe Aufmerksamkeit garantiert kein Überleben im klassischen Kapitalismus.</p>
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		<item>
		<title>Das Geschäftsmodell des Web 2.0: Aufmerksamkeit</title>
		<link>http://www.lesereins.de/2008/08/17/das-geschaftsmodell-des-web-20-aufmerksamkeit/</link>
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		<pubDate>Sun, 17 Aug 2008 20:01:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufmerksamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Aufmerksamkeitsöknomie]]></category>
		<category><![CDATA[Geschäftsmodell]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Telepolis ist ein Ableger von heise.de und ist mindestens so alt wie der bekannte Newsticker. Heute habe ich im Archiv von Telepolis gestöbert und bin über die folgenden drei interessanten Artikel gestolpert:

Die Ökonomie der Aufmerksamkeit wird alles verändern (1998)
Die Aufmerksamkeitsökonomie und das Netz &#8211; Teil I (1997)
Die Aufmerksamkeitsökonomie und das Netz &#8211; Teil II (1997)

Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="external" href="http://www.heise.de/tp/" target="newwin">Telepolis</a> ist ein Ableger von <a class="external" href="http://www.heise.de" target="newwin">heise.de</a> und ist mindestens so alt wie der bekannte Newsticker. Heute habe ich im Archiv von <a class="external" href="http://www.heise.de/tp/" target="newwin">Telepolis</a> gestöbert und bin über die folgenden drei interessanten Artikel gestolpert:</p>
<ul>
<li><a class="external" href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/2/2293/1.html" target="newwin">Die Ökonomie der Aufmerksamkeit wird alles verändern</a> (1998)</li>
<li><a class="external" href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/6/6195/1.html" target="newwin">Die Aufmerksamkeitsökonomie und das Netz &#8211; Teil I</a> (1997)</li>
<li><a class="external" href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/6/6200/1.html" target="newwin">Die Aufmerksamkeitsökonomie und das Netz &#8211; Teil II</a> (1997)</li>
</ul>
<p>Das Web 2.0 ist nicht reich an Geschäftsmodellen: entweder, man verdient über Werbung, oder man lässt sich aufkaufen. Damit ist die Bandbreite der Geschäftsmodelle erschöpft. Die Suche nach einem Web 2.0 Geschäftsmodell, das nicht auf klassische Monetarisierung abzielt, gleicht der Suche nach dem heiligen Gral. Umso mehr fragt man sich wieso immer wieder ein paar unbedarfte Studenten Datenbank Front Ends aufbauen können, die Milliarden &#8220;wert&#8221; sind (MySpace, Facebook, etc).<br />
Natürlich ist einer der Gründe die Reichweite (Nutzerzahlen) und damit das Werbepotenzial, aber nach dem Lesen der Artikel oben ist klar, was der eigentliche Grund ist: die Aufmerksamkeitsökonomie.</p>
<blockquote><p>Die anbrechende Aufmerksamkeitsökonomie unterscheidet sich tiefgreifend von jeder früheren Ökonomie. Sie funktioniert ohne jede Form des Geldes und ohne Markt oder von etwas, das diesem gleicht. Sie setzt eine völlig andere Lebensweise als die auf Routinen begründete industrielle Existenz mit ihren Dichotomien zwischen Arbeitsstätte und Heim, Arbeit und Spiel und Produktion und Konsum voraus. Was jetzt zählt, ist die Suche nach sowie das Erhalten und Schenken von Aufmerksamkeit.</p></blockquote>
<p>Das Modell der Aufmerksamkeitsökonomie lässt sich als Erklärung für viele Phänomene des Web 2.0 heranziehen:</p>
<ul>
<li>Blogs &#8211; damit kann jeder die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen versuchen. Und die wenigen Stars der Szene ziehen besonders viel Aufmerksamkeit auf sich. Mit minimalem Aufwand und ortsungebunden kann jeder zu einer wichtigen Stimme werden und Aufmerksamkeit an sich binden</li>
<li>Der &#8220;Long Tail&#8221; &#8211; bestimmte Themen erwidern &#8220;Aufmerksamkeitsbegehren&#8221; von Benutzern nur gering. Das ist die Chance, sich in diesem Long Tail zu positionieren und die Aufmerksamkeit für ein bestimmtes Inselthema zu besetzen. Das bisschen Aufmerksamkeit, dass diese Themen dann bekommen, kann nun erwidert werden.</li>
<li>Soziale Netzwerke &#8211; man ist wer, wenn man viele Verknüpfungen hat. Man ist wer, wenn man viel Aufmerksamkeit schenkt und welche bekommt</li>
<li>Google &#8211; tolle Suchmaschine (viel Werbeerlöse), aber das ist nicht alles. Google erzeugt Aufmerksamkeit mit seinen Experimenten wie etwa Google Earth/Maps</li>
<li>Twitter &#8211; wichtig ist, wer viele Follower hat = wichtig ist, wem viel Aufmerksamkeit geschenkt wird</li>
<li>User Generated Content &#8211; auch hier kann jeder einzelne versuchen, die Aufmerksamkeit auf seinen &#8220;generated content&#8221; zu ziehen und selbst wichtig zu werden. Wo sonst ist das so einfach möglich wie im Web 2.0?</li>
</ul>
<p>Man kann die Liste wohl noch fortsetzen. Interessant bleibt die Frage, wie der Schritt von der Aufmerksamkeit zur Monetarisierung gerlingt oder etwas praktischer: wie kann man damit Geld verdienen? Denn Aufmerksamkeit kann man nicht essen.</p>
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